Kommentar zu “Die Schule für die Bäume der Zukunft” mit Emanuel Trueb, oberster Stadtgärtner von Basel

Besten Dank für den spannenden Podcast. Perfekter Begleiter für die Mittagsjoggingrunde im Wald. Emanuel Trueb macht in Basel einen tollen Job. (Obwohl ich die sozialen Medien nicht grundsätzlich als organisiertes Misstrauen anschaue 😉 (SM)

Kommentar zu “Mit dem Biber als Partner. Im Gespräch mit Christof Angst, Leiter der Biberfachstelle Schweiz”

Spannend finde ich den Vorschlag von Herrn Angst, dass wir mithilfe der Biber auch die Wasserstrassen zur „Tierwanderung“ unterstützen können. Via Festland sind die Wege oft blockiert. (A.)

Kommentar zu “Die Schweiz ist grün, vielleicht zu grün.” Ein Gespräch mit Daniela Pauli, Geschäftsleiterin Forum Biodiversität SCNAT und Sabine Tschäppler, Leiterin Fachstelle Natur und Ökologie in Bern

Kuuler Beitrag, welcher die ganze Problematik meines Erachtens gut ausleuchtet. Es bestätigt sich für mich dieses hier: Der strategische Hebel im Gesamtsystem ist die Arbeit für die unmittelbare Handlungsfähigkeit der Städter, oder besser, der “Aglotter*innen” (Leute, die in der Agglo wohnen). Ganz bewusst auf Aglotter gezielt, weil dort entsteht die politische Durchsetzungskraft auch für die entlegenen Landschaften. Konkret: Solchen Agglo-Leuten mit einer sehr tiefen Einstiegsschwelle zeigen und helfen, selbst etwas für die Biodiversität in ihrem eigenen Wirkungsfeld umzusetzen, und damit ein positives Erlebnis haben. Das möglichst weit verbreitete Erlebnis zählt, nicht der Umfang der Gesamtwirkung. Darauf entsteht dann auch “Verständnis” und “Akzeptanz” für die ganz grossen planerischen Geschichten. Umgekehrt: Von Gross-systemischer globaler Sicht herunter zu buchstabieren, was die Schweiz in jedem Kanton und in jeder Gemeinde für die Biodiversität umsetzen muss, und diese dann im übergeordneten Interesse quasi überzeugen zu wollen ihren Anteil umzusetzen, das ist nicht falsch, aber nicht sehr hilfreich im schweizerischen Politumfeld (im Unterschied etwa zu China!). Es funktioniert nur wenn genug SchweizerInnen in der Agglo schon eigene Erlebnisse im eigenen Wirkungsfeld hinter sich haben, aufgrund derer sie dann “the big picture” auch politisch in Abstimmungen unterstützen werden. Oder auf den Punkt gebracht: Das öffentliche Interesse entsteht wenn möglichst viele BürgerInnen einen kleinen und schönen eigenen Erfolg erleben, wenn sie selbst etwas für die Biodiversität tun konnten. Und so entsteht dann auch die Durchsetzungskraft auf übergeordneter Ebene. Oder äch? (Ueli Scheuermann)

Sehr guter Beitrag! Auch Zürich ist schon seit Jahrzehnten daran, die Biodiversität zu fördern. Neben Konzeptenarbeiten mit quantitativen Zielen laufen auch handfeste Aufwertungsmassnahmen auf stadteigenen Flächen. Jährlich werden ein paar Hektaren Grünflächen aufgewertet. Und mit Anreizsystemen werden auch private Grundeigentümer aufgefordert, auf ihren Flächen Massnahmen zu ergreifen. Die Personen, welche für die Pflege der Grünflächen zuständig sind, müssen sich ihrer Aufgabe bewusst sein. Hier ist Weiterbildung ganz zentral. Ich stelle fest, dass in den Städten einiges am Laufen ist. Hoffen wir, dass dies in der Landschaft auch aufgenommen wird. (MR)

Ja, die Schweiz ist wirklich zu grün. Grün in den verschiednen Farbtönen ist zwar schön, aber auch Ausdruck einer Landwirtschaft mit Monokulturen! Wiesenblumen, Blühende Sträucher oder Sumpfgebiete mit Riedgras, blühenden Blumen in Feuchtgebieten, blühende Obstbäume, Ökosysteme, wo dies alles in einer guten Mischung aneinander und ineinander greift sucht man in der intensivst betriebenen Landwirtschaft der Schweiz vergebens. Schön möglich, dass es hie und da Ansätze dieser Form gibt, aber um von Ökosystemen zu sprechen ist es weit entfernt. Wahrscheinlich muss den Landwirten in der nächsten dringend nötigen Landwirtschaftsreform noch mehr Geld gegeben werden, um danach wieder ansatzweise diesen anzustrebenden Zustand der intakten Natur, der Artenvielfalt zu erreichen. (KS)

Kommentar zum Teaser von “Alpen- und Mauersegler. Ein Leben im Flug” mit Christof Angst

Hoi Claudia, vielen Dank für dein Engagement; die Podcast-Teaser sprechen mich sehr an. Es ist wirklich schade, dass ich nur noch auf Alpweiden Heugümper antreffe. Hoffe, dass mit den kommenden Abstimmungen ein Anfang für eine nachhaltige Landwirtschaft gelegt wird. Ich bezweifle es zwar, denn die Angstmacher leisten erschreckend gute Arbeit ☹️. Herzliche Grüsse aus der Zentralschweiz (Ch.)

Kommentare zu “Leben auf dem Friedhof. Ein biodiverser Spaziergang” mit Walter Glauser

Guten Tag Frau Acklin, Heute bin ich auf Ihren Podcast gestossen. Ich möchte mich bedanken für den tollen Beitrag mit dem Audiospaziergang im Bremgartenfriedhof. Der Beitrag hat mich extrem interessiert. Erst kürzlich war ich auf dem Friedhof spazieren und habe mir diverse Fragen gestellt, welche in ihrem Beitrag wunderbar aufgegriffen wurden. Besten Dank dafür und liebe Grüsse (F.Z.)

Kommentare zu “Warum Gärtnern entspannt”. Die Umweltpsychologin Nicole Bauer über Konzepte und Projekte (an der WSL)

Es stimmt tatsächlich, ich bin seit vielen Jahren sehr krank, der Garten gibt mir sehr viel Kraft. Ob ich darin arbeite oder einfach nur umherlaufe um zum Rechten zu sehen. Und gerade jetzt in der Coronazeit hat es und tut es gut, schon das Planen weckt Vorfreude, dass man endlich loslegen kann. Ich freue mich zu jeder Jahreszeit auf den Garten. (GS)

Kommentare zu “Photovoltaik und Dachbegrünungen. Photovoltaik und Dachbegrünung. Wie Natur und Technik auf Flachdächern Synergien bilden”. Mit Markus Chrétien (Verein Solarspar) und Regula Müller (Beauftragte von Grün Stadt Zürich)

…. Das ist wirklich sehr spannend. Schön finde ich die sehr «vernetzten» Antworten. Die Hinweise, dass die ökologisch besseren Lösungen einen direkten Einfluss haben auf Statik, Komfort und schliesslich auch auf die Wirtschaftlichkeit. Du (Regula Müller, Anm. Claudia) bestärkst mich hier stark in der Meinung, dass Lösungen die eine gute Architektur bieten und ökologisch sinnvoll sind, am Schluss auch die beste Wirtschaftlichkeit bieten. Schliesslich zahlen wir ja jede planerische Dummheit früher oder später… (Patrick, Architekt)

Kommentare zu “Pilze in der Stadt. Von der Freude und der Dedektivarbeit des Bestimmens. Ein Spaziergang mit Barbara Zoller”

Liebe Pilzfrauen, euer Beitrag hat mir extrem gut gefallen. So wie zufällig wurden im lockeren Gespräch viele spannende Aspekte der Pilze besprochen. Als Zuhörer bekommt man Lust, ebenfalls auf Entdeckungs-/ Detektiv-Tour zu gehen, um in der ganz nahen Natur bereichernde Stunden zu erleben. Danke vielmal 😉 (Fiatle)

Vielen Dank, liebe Claudia Acklin und Barbara Zoller, für dieses lehrreiche, so locker gefürte Interview… Ich habe viel neues Wissen über die Gegenwart von Symbiosen der Natur in unsere urbanen Welt erfahren… In Zukunft werde ich bei meinen Stadtspaziergängen noch aufmerksamer auf die kleinen Details am Wegrand achten. (Rita)

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