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Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 20 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Wir Menschen brauchen den Wald - und nicht umgekehrt
Ein Besuch im Schatten der Bäume mit Stefan Flückiger,
Forstmeister der Burgengemeinde Bern
Eine Einführung in Episode 20 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
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Merci!
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Seien wir doch ehrlich mit uns und mit unserem Planeten

Im Dezember 2020 habe ich die erste Episode meines Podcast „Die Natur und die Stadt“ veröffentlicht. Im ersten Beitrag ging es um die Honigbienen und dass diese sehr gerne in der Stadt nach Nahrung suchen. Das war damals eine Überraschung für mich. Doch seither habe ich vieles mehr von meinen Interview-partnerInnen gelernt: Zum Beispiel, dass Pilze keine Pflanzen sind und viele davon eine Partnerschaft mit Bäumen eingehen. Oder dass die Tierrechte („die Würde der Kreatur“) zwar in der Bundesverfassung verankert sind, dass es aber dennoch viele Baustellen gibt wie etwa die Verankerung der Rechte ebendieser Honigbienen oder anderer Insekten. Ich weiss vieles mehr über Biber, die Alpen- und Mauersegler, die Trocken- und Magerwiesen und natürlich auch über Schnittstellen der städtischen Natur mit uns Menschen, beispielsweise in der naturnahen Gestaltung von Wohnumgebungen, bei Dachbegrünungen oder in Gemeinschafts-gärten der Stadt. Einer der Vorteile von Lernen 😉 besteht darin, dass man (plötzlich) Dinge entdeckt oder wahrnimmt, die man vorher nicht beachtet oder gar schnöde links liegen gelassen hat. Ich bin wie – man so schön sagt – sensibilisiert auf jene Dimension unseres Lebens, die eine der grundlegendsten überhaupt ist: die uns umgebende natürliche Umwelt. Und ja, sie existiert auch in der Stadt und ist für diese sogar besonders wichtig. Ich entdecke heute jedoch auch viele Ungereimtheiten. Bei mir und bei anderen. Wir sind nicht immer ehrlich mit uns und unserem Planeten. So weiche unangenehmen Diskussionen à la „Wollen wir unseren Kirschlorbeer im Garten nun endlich entfernen?“ lieber aus. Aus Bequemlichkeit oder um mich nicht zu streiten, schon gar nicht mit den mir liebsten Menschen. (mehr)

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    Wir Menschen brauchen den Wald - und nicht umgekehrt (Episode 20)

    Ein Besuch im Schatten der Bäume mit Stefan Flückiger, Forstmeister der Burgengemeinde Bern
    Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist 32% der Fläche der Schweiz bewaldet. 71% davon ist öffentlicher Wald, 29% gehört Privaten und 49% der Schweizer Waldfläche dienen dem Schutz. Doch nicht nur gegen Lawinen, Hochwasser oder Murgänge schützt der Wald. In Zeiten des Klimawandels wird überdeutlich, wie sehr wir Menschen den Wald brauchen - und nicht umgekehrt: Wie ein Staubsauger reinigt er die Luft, bindet er Wasser im Boden oder kühlt und befeuchtet er das Klima. Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Welt und die Schweizer Wälder sind von enormer Bedeutung für die Biodiversität, denn 35% aller hiesiger Arten sind auf den Wald angewiesen. - Die Burgengemeinde Bern ist selbst Waldbesitzerin, bewirtschaftet aber auch eine grössere Waldfläche für andere BesitzerInnen (insgesamt über 4000 ha). Der hauseigene Forstbetrieb bewirtschaftet die Wälder nach festgelegten Grundsätzen und zwar im Hinblick auf die Holzproduktion, auf die Erholung der Menschen und auf den Naturschutz. In den Reservaten macht der Wald, was er will. - Für diese Episode habe ich mit dem Förstermeister Stefan Flückiger gesprochen. Es wurde ein äusserst engagiertes und spannendes Gespräch über den Wald in Zeiten des Klimawandel, über Abholzungen im Gebiet des Amazonas oder über das traditionelle und das heutige Forstwesen, das im Moment eine enorme Verantwortung für die Gesellschaft trägt.
    Teich für Gelbbauch-Unke

    Natur schützen oder Natur födern? Zu Besuch im Smaragdgebiet Oberaargau (Episode 21)

    Der Bauer Adrian Glur über Integrierte Produktion und extensive Landwirtschaft und Werner Stirnimann über das Smaradggebiet und seine vielen Initiativen
    Im Smaragdgebiet Oberaargau werden europaweit gefährdete Arten gefördert: so etwa die Feldlerche, die sich auf intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftsflächen nicht wohl fühlt oder die Gelbbauchunke, die vermutlich länger auf unserem Planete lebt als wir Menschen. Geographisch und politisch treffen im Oberaargau die vier Kantone Luzern, Bern, Solothurn und Aargau aufeinander, befinden sich dort 19 Gemeinden und liegt mitten drin die Kleinstadt Langenthal. Seit 2009 und bis heute werden dort zwei Aufwertungsprojekte durchgeführt, um u.a. die oben genannten Arten zu fördern. Und seit letztem Jahr wird auch das Modellvorhaben „Den Garten der Agglomeration Langenthal gemeinsaam gestalten“ durchgeführt. Damit überlappen und ergänzen sich eine Vielzahl von Projekte und Initiativen. - Doch was ist denn nun so besonders am Smaragdgebiet, das kein Naturschutzgebiet im engeren Sinne ist? Mir scheint, es ist die Zusammenarbeit von Bauern mit NaturschützerInnen oder von Behörden mit engagierten BürgerInnen. Mehr noch, dass die Bauern mithelfen, trägt wesentlich zum Erfolg bei: Einige von ihnen bewirtschaften mehr als die vom Bund vorgeschriebene Fläche extensiv. So auch Adrian Glur, ein Landwirt aus Roggwil und Mitglied im Vorstand des Vereins Smaragdgebiet. In dieser Episode hören wir von seinen Erfahrungen und seinem Selbstverständnis. Und wir hören von Werner Stirnimann, dem Projektleiter des Modellvorhabens, der mich durch das Smaragdgebiet chauffiert hat. Im Oberaargau gehe es weniger darum, die Natur zu schützen als vielmehr sie zu fördern, meint er. - Doch was ist genau der Unterschied?
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    Kommentare HörerInnen

    Kommentar allgemein
    Mehr als die Hälfte deiner Podcasts habe ich gehört und bin begeistert! (BZ)

    Kommentare zu “Eine Biberfamilie mitten im Quartier – Kann das gut gehen?”
    Der Biber lebt seit 20 Jahren dort. Habe dort selber zwei Exkursionen geleitet für den Bachverein Aarau. (FS)

    Ein toller Beitrag! Sehr schön beschrieben, wie es am besten mit dem Biber geht, statt gegen ihn. Danke für den Hinweis. (IS)

    Mehr



    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitierte vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), der Burgengemeinde Bern und der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
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