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Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 19 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Natur braucht Stadt: Biodiversität in 10 Stationen.
Ein Spaziergang mit Christine Föhr, Projektleiterin Natur und Ökologie von Stadtgrün Bern
Eine Einführung in Episode 19 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
Bitte diese Newsletter teilen und weiterleiten.
Merci!
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Die Stadt als Wildreservat

Es ist nun ziemlich genau ein Jahr her, dass ich die erste Episode meines Podcast „Die Natur und die Stadt“ veröffentlicht habe. Die Interviews für „Überraschendes zu den Völkern der Honigbienen“ hielten für mich einige Neuigkeiten bereit: nicht nur jene, dass es im Moment in der Schweiz eher eine Überpopulation von Bienen gibt, sondern auch jene, dass die intensiv bewirtschafteten Landwirtschaftszonen den Völkern der Honigbienen nur wenig zu bieten haben.
Ich hörte den Begriff der „grünen Wüste“ zum ersten Mal, Felder, die nur einmal im Jahr blühen wie beispielsweise der Raps. Mit Erstaunen hörte ich auch, dass Honigbienen und Wildbienen mit den Städten futtertechnisch gut bedient sind: unterschiedlicher Pollen, vielfältige Pflanzenarten, nicht nur einmal pro Jahr, sondern kaskadierend immer mal wieder eine andere Blume, ein anderer Strauch oder ein Baum. Ausserdem werden in Städten nicht immer, aber immer öfter, keine künstlichen Pestizide verwendet. Die Stadt als Wildreservat wurde für eine grössere Anzahl von Imkern interessant, die hier auf ihre Rechnung kommen.
Den Begriff der Wüste hier in der Schweiz hatte ich eher mit den Betonwüsten unserer Städte in Zusammenhang gebracht. Und wenn das über weite Strecken gilt, dann natürlich weil diese dichtbesiedelten Zonen eine ganze Menge von Beton und Asphalt nach sich ziehen. Doch mit meinem Podcast hat sich mein Bild etwas verschoben. (mehr, siehe "Zum Blog")

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    Natur braucht Stadt: Biodiversität in 10 Stationen

    Ein Spaziergang mit Christine Föhr, Projektleiterin Natur und Ökologie von Stadtgrün Bern
    67 Prozent aller Tierarten, die in der Schweiz leben, und 45 Prozent aller einheimischen Pflanzen existieren auch in der Stadt. Wenn man bedenkt, dass die von der Landwirtschaft intensiv genutzen Flächen oft wenig biodivers sind, dann ist die Dichte an Wildtieren und -Pflanzen in der Stadt sogar höher als in vielen Landstrichen auf dem Land. Die Städte sind also besser als ihr Ruf, was deren Nutzen für die Biodiversität anbetrifft. Umso mehr Sinn macht es, diese Artenvielfalt zu bewahren, wenn nicht gar, zu erhöhen. Und eine weitere gute Nachricht: Jede/r Bewohner/in kann dazu beitragen und sei es mit nur einem Quadratmeter entsiegelter Fläche im Vorhof des Hauses oder im eigenen Garten, auf einem Stück Dachgrün oder einer Baumscheibe an einer öffentlichen Strasse. - Stadtgrün Bern hat im 2021 ein Aktionsjahr „Natur br(auch)t Stadt“ durchgeführt. Eine der Projektleiterinnen, Christine Föhr, hat dafür exemplarische Spaziergänge „ausgeschildert“, anhand derer man Station für Station etwas über die Biodiversität und die Unterstützungshilfen lernen kann: von der Wildhecke bis zum Nistkasten, vom Teich bis zum Obstgarten mitten in der Stadt. - Kommen Sie mit uns mit auf den beschaulichen Spaziergang, Hügel hinauf und Treppe hinab.
    Wald bei Roggwil Bern (C. Acklin)

    Wir Menschen brauchen den Wald - nicht umgekehrt (Episode 20)

    Ein Besuch im Schatten der Bäume mit Stefan Flückiger, Forstmeister der Burgengemeinde Bern
    Laut dem Bundesamt für Umwelt (BAFU) ist 32% der Fläche der Schweiz bewaldet. 71% davon ist öffentlicher Wald, 29% gehört Privaten und 49% der Schweizer Waldfläche dienen dem Schutz. Doch nicht nur gegen Lawinen, Hochwasser oder Murgänge schützt der Wald. In Zeiten des Klimawandels wird überdeutlich, wie sehr wir Menschen den Wald brauchen - und nicht umgekehrt: Wie ein Staubsauger reinigt er die Luft, bindet er Wasser im Boden oder kühlt und befeuchtet er das Klima. Holz ist einer der wichtigsten Rohstoffe der Welt und die Schweizer Wälder sind von enormer Bedeutung für die Biodiversität, denn 35% aller hiesiger Arten sind auf den Wald angewiesen. - Die Burgengemeinde Bern ist selbst Waldbesitzerin, bewirtschaftet aber auch eine grössere Waldfläche für andere BesitzerInnen (insgesamt über 4000 ha). Der hauseigene Forstbetrieb bewirtschaftet die Wälder nach festgelegten Grundsätzen und zwar im Hinblick auf die Holzproduktion, auf die Erholung der Menschen und auf den Naturschutz. In den Reservaten macht der Wald, was er will. - Für diese Episode habe ich mit dem Förstermeister Stefan Flückiger gesprochen. Es wurde ein äusserst engagiertes und spannendes Gespräch über den Wald in Zeiten des Klimawandel, über Abholzungen im Gebiet des Amazonas oder über das traditionelle und das heutige Forstwesen, das im Moment eine enorme Verantwortung für die Gesellschaft trägt.
    Abonnieren

    Frohe Festtage und herzlichen Dank fürs Zuhören!

    Am 17. Dezember 2020, also vor gut einem Jahr, ging meine erste Episode online. Damals erzählten ein Imker, ein Imker und Bienenzüchter und ein Präsident eines Bienenvereins aus der Umgebung von Wohlen Überraschendes zu den Völkern der Honigbienen.

    Seither habe ich 18 weitere Episoden veröffentlicht, zu vielen Themen der Biodiversität in den Städten und Agglomerationen wie Tierrechte, Mager- und Trockenwiesen, Biber oder naturnahes Wohnen.

    Für mich war dies ein wunderbares und sehr produktives Jahr und ich möchte all jenen herzlich danken, die meinen Podcast abonniert haben und ihm treu geblieben sind. Das ist mittlerweile eine doch recht stolze Zahl:
    750 AbonnentInnen
    konnte ich gewinnen!

    In meiner Statistik sind AbonnentInnen Personen, die meinem Podcast auf einer der Plattformen folgen, die darum alle drei Wochen sehen, wenn eine neue Folge erschienen ist und die zumeist mehr als eine Folge hören. Downloads habe ich natürlich viele mehr. Aber wichtig sind mir persönlich die AbonnentInnen.

    Also nochmals ganz ausdrücklich:
    Ganz herzlichen Dank für das Interesse und das mir entgegengebrachte Vertrauen!

    Ich produzieren im Neuen Jahr weiter und wäre überglücklich, wenn Sie wieder dabei wären.

    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitierte vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), der Burgengemeinde Bern und der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
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