cropped-facebook_profile_image_on_corporate_by_logaster.png
facebook twitter linkedin instagram 

Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 14 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Auf der Jagd nach invasiven Neophyten.
Gespräche mit den Freiwilligen Eva Wüthrich und Regina und Andreas Mathez und mit Regula Müller, ehemalige Beraterin der SBB in Sachen Dachbegrünung und Neophyten
Eine Einführung in Episode 14 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
Bitte diese Newsletter teilen und weiterleiten.
Merci!
2

Unsere Buche


Vor einigen Jahren wurden wir von einem Baumpfleger kontaktiert, der zufällig an unserem Garten vorbeigekommen war. Direkt an der Grenze unseres Grundstücks haben wir eine mehr als hundertjährige Buche. Majestätisch überragt sie die sehr belebte Straße direkt vor unserem Haus ebenso wie einen großen Teil unseres Gartens und spendet darüber hinaus unserem Haus im Sommer Schatten.

Ich stelle mir unseren Baum als eine Art Grenzwächter vor: Er stemmt sich gegen den nie enden wollenden Verkehr auf der einen Seite. Auf der andern beschützt er gleichsam das Leben im Quartier, die Tiere und Pflanzen, die Menschen, die im Quartier leben, wohnen, schlafen, essen, ihre Kinder erziehen und die dort alt werden.

Buchen produzieren eine riesige Menge an Sauerstoff, sind also wichtig für die Qualität des Ökosystem und des Mikroklimas an dieser Stelle im Quartier. Und man kann mit Fug und Recht sagen, dass neben den Bewohner*innen unseres Hauses auch viele andere von ihrer Sauerstoff-Produktion profitieren. Oder Feuchtigkeit, die diese Buche in die Atmosphäre um sich herum abgibt. (mehr)


    2

    Auf der Jagd nach invasiven Neophyten (Episode 14)

    Gespräche mit den Freiwilligen Eva Wüthrich und Regina, Andreas Mathez und mit Regula Müller, ehemalige Beraterin der SBB in Sachen Dachbegrünung und Neophyten
    Es ist nicht so lange her, da hatten einige Garten-Center die kanadische Goldrute im Sortiment. Auch den Kirschlorbeer oder den Sommerflieder findet man deswegen in vielen privaten Gärten. Bis zu einem gewissen Grad können die Stadtgärtner*innen diese Zierpflanzen, die zu den invasiven Neophyten gehören, im Schach halten. Nicht so, wenn sie in die freie Natur gelangen, auf Wiesen und in Wälder. Einmal dort angelangt vermehren sie sich schnell und müssen mühselig wieder entfernt werden, denn sie konkurrenzieren die einheimischen Pflanzen. Diese Arbeit ist so gross, dass viele Stadtgärtnereien heute die Unterstützung von Freiwilligen brauchen, um den Neophyten Herr und Herrin zu werden. Problem gelöst? - Mitnichten, denn auf der Jagd nach Neophyten begeben wir uns mitunter auch auf schwieriges Gelände. Sind alle Neophyten schlecht? Was machen wir mit einheimischen Pflanzen, die wegen der Überdüngung der Wälder wie wild spriessen? Wo ist die Kraft richtig eingesetzt? Wo nicht? Und was kostet das? Beispielsweise für grosse Unternehmen wie die SBB. In dieser Episode beleuchte ich nur einen kleinen Ausschnitt der vielen Fragen. In der Episode 3 über die Dachbegrünungen war schon die Rede davon (siehe rechte Spalte). Ich werde wohl auch in Zukunft auf das Thema zurückkommen müssen.
    Episode_15_Web_Zukunftsbäume

    Die Schule für die Bäume der Zukunft (Episode 15)

    Ein Gespräch mit dem Leiter der Stadtgärtnerei Basel Emanuel Trueb in der Baumschule Arlesheim
    Basel ist eine der heissesten Städte der Deutschschweiz. Die Stadt liegt in einem Becken, umgeben von Hügeln, und der Rhein hat einen tiefen Graben ins Dreiländereck geschnitten. Dass es zunehmend heisser wird, ist für die Stadtgärtner*innen eine wohlbekannte Tatsache, auf die sie sich schon lange vorbereitet und für die sie verschiedene Strategien entwickelt haben. Da gibt es beispielsweise die Schulung der Bäume mittels entsprechender Techniken oder sie setzen auf eine möglichst grosse Vielfalt von Zukunftsbäumen, um damit für verschiedenste Risiken gerüstet zu sein. Basel war schon immer eine gute Adresse für sogenannte naturnahe Lösungen wie etwa Dachbegrünungen oder Naturschutzaktivitäten (mit der Rheinhalde gibt es dort das älteste Naturschutzgebiet der Schweiz). In dieser Episode erzählt Emanuel Trueb davon, warum das seiner Meinung nach so ist. Er spricht auch darüber, wie Bäume für ihre Zukunft in der Stadt vorbereitet werden. Eine Zukunft, die noch wärmer wird. Er redet auch über die Ökosystemleistungen, die Bäume für die Bewohnbarkeit der Städte erbringen und dass er sowohl eine Sehnsucht nach mehr Natur im kleinen Stadtkanton wahrnimmt wie auch eine Ungeduld… doch hier kein „Spoiler“. Hören Sie selbst.

    Abonnieren


    Aktuelle Erfolgsbilanz


    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" hat mehr als 2000! Downloads erreicht.

    Oder wie es mir jemand bildlich auseinandergesetzt hat: Ich erreiche pro Episode rund einen Hörsaal voller Leute. Die erfolgreichen Episoden erreichen einen grossen Hörsaal, diejenigen, die auf weniger Interesse stossen, einen kleineren. Generell kann ich jedoch sagen, dass auch Episoden, die vor längerer Zeit veröffentlicht wurden, immer wieder angeklickt werden.

    Am besten wirkt, angesichts des Überangebots an audiovisuellen Formaten, die persönliche Empfehlung an Bekannte und Freund*innen. Darum bitte diese Newsletter weiterleiten! Merci!
    Mehr
    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitiert vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), von der Burgengemeinde Bern und von der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
    facebook twitter linkedin instagram 
    business_card_1_back_by_logaster
    MailPoet