cropped-facebook_profile_image_on_corporate_by_logaster.png
facebook twitter linkedin instagram 

Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 13 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Mit dem Biber als Partner.
Im Gespräch mit Christof Angst, Leiter der Biberfachstelle Schweiz.
Eine Einführung in Episode 13 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
Bitte diese Newsletter teilen und weiterleiten.
Merci!
2

Das grosse Forschungsprojekt zum Biber

Christof Angst, der Leiter der Biberfachstelle der Schweiz, hat anlässlich unseres Interviews in Frühling vom grossangelegten Forschungsprojekt zum Biber in der Schweiz erzählt. Für einmal schreibe ich einen Blog-Beitrag mit einem direkten Bezug zu einer der Episoden des Podcast „Die Natur und die Stadt“, und zwar zur Folge „Mit dem Biber als Partner“ (siehe rechte Spalte). Das Forschungsprojekt zum Biber heisst Funktionalität der Stauaktivitäten des Bibers in der Landschaft. Ein Projekt zur Stärkung der ökologischen Infrastruktur“ und besteht aus fünf Modulen, mit verschiedenen Schwerpunkten, die aber alle ins gleiche grosse Thema einzahlen.

Die Forschenden möchten zusätzliche Informationen darüber gewinnen, in welcher Form der Biber einen Mehrwert für das Ökosystem stiftet. Natürlich gibt es dazu bereits Forschung. Aber hier möchte man diese Beiträge für die Schweiz messbar machen und quantifizieren. Damit kann in Zukunft die Interessensabwägungen besser gelingen, wo man allenfalls Schäden in Kauf nehmen muss, um im Gegenzug dafür ein grösseres Gut, einen Nutzen für die Biodiversität und das Ökosystem zu erreichen. Oder wo man dem Biber mehr Grenzen setzen muss. Mit mehr Wissen lassen sich auch Schadenabgeltungen von Landnutzern besser abschätzen. (mehr)


    2

    Mit dem Biber als Partner (Episode 13)

    Im Gespräch mit Christof Angst, Leiter der Biberfachstelle Schweiz
    In den USA, in ganz Europa und auch in der Schweiz war der Biber zu Beginn des 20. Jahrhunderts nahezu ausgerottet. In den 60er-Jahren wurden an verschiedenen Orten wieder einzelne Biberpaare ausgesetzt, teils mit gemischtem Erfolg. Seit 1962 ist der Biber durch das Jagdgesetz des Bundes geschützt, auch seine Bauten. Heute gibt es schätzungsweise wieder 4000 Biber in der Schweiz, auch fast in jeder Stadt. Aufmerksame Spaziergänger*innen können ihre Spuren auf den Wegen entlang von Aare, Reuss oder Rhein entdecken. Vereinzelt fällt er auch einen Baum in einem städtischen Garten ;). Doch was die meisten Leute nicht wissen, ist, dass der Biber ein unschätzbarer Partner bei der Regenerierung von Flüssen, Auenlandschaften und deren Ökosystemen ist. - Einer, der genau darüber Bescheid weiss, ist Christof Angst, der Leiter der Schweizer Biberfachstelle. Vor 15 Jahren war er oft mit den kantonalen Wildhütern unterwegs. Denn die Kantone sind verantwortlich, wenn ein Biber beispielsweise auf dem Land eines Bauern einen Schaden anrichtet. 2006 wusste man noch wenig, heute hingegen sehr viel über den Biber und wie man gut mit ihm umgehen kann. Mit Christof Angst schauen wir in dieser Episode in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses grossen Landschaftsarchitekten.

    Episode_14_Web_Neophythen

    Auf der Jagd nach invasiven Neophyten (Episode 14)

    Gespräche mit den Freiwilligen Eva Wüthrich und Regina und Andreas Mathez und mit Regula Müller, ehemalige Beraterin der SBB in Sachen Dachbegrünung und Neophyten
    Es ist nicht so lange her, da hatten einige Garten-Center die kanadische Goldrute noch im Sortiment. Auch den Kirschlorbeer oder den Sommerflieder findet man deswegen in vielen privaten Gärten. Bis zu einem gewissen Grad können die Stadtgärtner*innen diese Zierpflanzen, die zu den invasiven Neophyten gehören, im Schach halten. Nicht so, wenn sie in die freie Natur gelangen, auf Wiesen und in Wälder. Einmal dort angelangt vermehren sie sich schnell und müssen mühselig wieder entfernt werden, denn sie konkurrenzieren die einheimischen Pflanzen. Diese Arbeit ist so gross, dass viele Stadtgärtnereien heute die Unterstützung von Freiwilligen brauchen, um den Neophyten Herr und Herrin zu werden. Problem gelöst? - Mitnichten, denn auf der Jagd nach Neophyten begeben wir uns mitunter auch auf ein schwieriges Terrain. Sind alle Neophyten schlecht? Was machen wir mit einheimischen Pflanzen, die wegen der Überdüngung der Wälder wie wild spriessen? Wo ist die Kraft von Freiwilligen richtig eingesetzt? Wo nicht? Und was kostet das? Beispielsweise für grosse Unternehmen wie die SBB. In dieser Episode beleuchte ich nur einen kleinen Ausschnitt dieser Fragen. In der Episode 3 über die Dachbegrünungen war schon die Rede davon (siehe rechte Spalte). Ich werde wohl auch in Zukunft auf das Thema zurückkommen.

    Abonnieren




    Hinweis auf eine vergangene Episode, in der es um Neophyten ging: Photovoltaik und Dachbegrünung.

    (Episode 3)
    Wie Natur und Technik auf Flachdächern Synergien bilden mit Regula Müller und Markus Chrétien.
    Vor rund zwei Jahren sagte das Opernhaus Zürich ja zu einer Dachsanierung ihres Requistenlagers Kügeliloo. Aus dem ursprünglichen Schettdach wurde ein Flachdach mit Photovoltaik und einer ökologisch wertvollen Begrünung. Und Regula Müller das Optimum ausprobieren: verschiedene Höhen und Arten des Substrats für die Flora, Kleinstrukturen aus Totholz und Sand oder Stein für die Fauna. Aus dem vermeintlichen Widerspruch von Begrünung und Stromerzeugung wurde eine Synergie.

    Mehr
    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitiert vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), von der Burgengemeinde Bern und von der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
    facebook twitter linkedin instagram 
    business_card_1_back_by_logaster
    MailPoet