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Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 12 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Naturnahes Wohnen: noch nicht die Regel.
Mit Manja Van Wezemael, Geschäftsleiterin der Stiftung Natur und Wirtschaft, Christian Fischlin, Immobilienverwalter der Migros Pensionskasse und Lazlo Vörös, Hauswart am Meilibachweg in Horgen
Eine Einführung in Episode 12 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
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Merci!
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Naturgenuss durch zeitliches Design

Wir alle wissen, was es für ein Genuss sein kann, wenn die Gesetze der Schwerkraft in einer Stadt für eine Weile ausser Kraft gesetzt werden. Dafür haben viele Städte spezifische Formate gefunden und kultiviert: In Basel ist es die Fasnacht, drei Tage und drei Nächte, in denen die Stadt und deren Eigenlogik Kopf stehen; in Bern ist es das Buskers Festival, das mit viel unkonventioneller Musik gepaart mit gutem Essen aufwartet; in Luzern ist es das Blue Balls Festival, auch dieses für Affecionados vor allem von Jazz und Pop.

Als Stadtbewohner*in kommt man sich dann jeweils so vor, als könne man wie im alten Schweizer Film von Yves Yersin „Les petites fugues“ abheben. Oder zumindest einen Ausflug in eine andere Statdt machen, weil wir unsere Stadt zeitlimitiert neu erleben. Es gibt auch viele spontane Anlässe, die wie „pop-up-Stores“ eine temporär beschränkte Zwischennutzung ansteuern: für Events, für Strassenfeste, für Marktstände von Kunsthandwerker*innen oder für Ausstellungen. (mehr)


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    Naturnahes Wohnen: noch nicht die Regel (Episode 12)

    Mit Manja Van Wezemael, Geschäftsleiterin der Stiftung Natur und Wirtschaft, Christian Fischlin, Immobilienverwalter der Migros Pensionskasse und Lazlo Vörös, Hauswart am Meilibachweg in Horgen.
    Für einmal bin ich in die sogenannte Agglo gefahren, nach Horgen, unweit der Stadt Zürich. Am Meilibachweg steht mit fabelhaftem Blick auf den Zürichsee eine Siedlung der Pensionskasse der Migros, der MPK, die 2008 erbaut wurde. Am Meilibachweg wurde der Aussenraum auf der Grundlage eines Biodiversitätskonzepts der Stiftung Natur und Wirtschaft umgestaltet. Seither gibt es an den Hängen Blumenwiesen, Holzhaufen für die Überwinterung von Igeln, einheimische Hölzer anstatt Neophyten und eine ganz besondere Spezialität, ein Amphibienlaichteich. Denn dieser Streifen Land wird nicht nur von Menschen bewohnt, sondern liegt an einem Korridor für Amphibien hinunter zum See. - Klingt idyllisch? Ja, schon, aber leider gibt es noch viel zu wenige solche Projekte in der Schweiz. Viele, auch manche Baugenossenschafte wollen zwar mehr Biodiversität, doch nur wenige setzen sie in die Tat um. Und dies obwohl klar ist, dass viele Mieter und Mieterinnen gerne naturnah wohnen würden. Woran liegt das? Unter anderem dieser Frage, geht diese Episode nach.
    Biber_Web_Episode_13

    Mit dem Biber als Partner (Episode 13)

    Im Gespräch mit Christof Angst, Leiter der Biberfachstelle Schweiz.
    In den USA, in ganz Europa und auch in der Schweiz war der Biber zu Beginn des 19. Jahrhunderts nahezu ausgerottet. In den 50er-Jahren wurden an verschiedenen Orten wieder einzelne Biberpaare ausgesetzt, teils mit gemischtem Erfolg. Seit 1962 ist der Biber im Jadggesetz des Bundes geschützt, auch seine Bauten. Heute gibt es schätzungsweise wieder 4000 Biber in der Schweiz, auch fast in jeder Stadt. Aufmerksame Spaziergänger*innen können ihre Spuren auf den Wegen entlang von Aare, Reuss oder Rhein entdecken. Vereinzelt fällt er auch einen Baum in einem städtischen Garten ;). Doch was die meisten Leute nicht wissen, ist, dass der Biber ein unschätzbarer Partner bei der Regenierung von Flüssen, Auenlandschaften und deren Ökosysteme ist. - Einer, der ganz genau darüber Bescheid weiss, ist Christof Angst, der Leiter der Schweizer Biberfachstelle. Vor 15 Jahren war er noch viel mit den kantonalen Wildhütern unterwegs. Denn die Kantone sind verantwortlich, wenn ein Biber beispielsweise auf dem Land eines Bauern einen Schaden anrichtet. 2006 wusste man noch wenig, heute hingegen sehr viel über den Biber und wie man gut mit ihm umgehen kann (von Seiten des Bundes gibt es ein sog Biberkonzept). Mit Christof Angst schauen wir in dieser Episode in die Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft dieses grossen Landschaftsarchitekten.

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    Kommentar Hörer zu Episode 10: Die Schweiz ist grün, vielleicht zu grün.

    Ja, die Schweiz ist wirklich zu grün. Grün in den verschiednen Farbtönen ist zwar schön, aber auch Ausdruck einer Landwirtschaft mit Monokulturen! Wiesenblumen, blühende Sträucher oder Sumpfgebiete mit Riedgras, Blumen in Feuchtgebieten, Obstbäume, Ökosysteme, wo dies alles in einer guten Mischung aneinander und ineinander greift, sucht man in der intensivst betriebenen Landwirtschaft der Schweiz vergebens. (KS)

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    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitiert vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), von der Burgengemeinde Bern und von der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
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