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Liebe LeserInnen und HörerInnen

Ich lade Euch herzlich zur Episode 11 des Podcast "Die Natur und die Stadt" ein:
Wildtiere in der Stadt und ihre Rechte.
Mit Christine Künzli, Juristin und Mitglied der Geschäftsstelle der Stiftung Tier im Recht
Eine Einführung in Episode 11 ist unten links zu finden. Ihr könnt den Podcast auch via die üblichen Plattformen wie iTunes, Spotify oder GooglePodcast abonnieren.
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Merci!
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Beitrag der Natur zur Bewohnbarkeit der Städte

Jetzt im Sommer klettern die Temperaturen in den Städten wieder in die Höhe. Damit wird auch erfahrbar: Die Natur trägt in vielerlei Hinsicht zur Bewohnbarkeit der Städte bei, dies vor allem jetzt, in Zeiten des Klimawandels und deren Hitzewellen. Die Beiträge der Natur lassen sich quantifizieren. In diesem Artikel gehe ich auf ein interdisziplinäres Projekt der Stanford University ein, das sich mit „ecosystem services“, mit den Dienstleistungen der Ökosysteme für die Menschen beschäftigt. Mit ihrem „Natural Capital (NaCap) Approach“ lässt sich unter anderem darstellen, welche ökonomischen und sozialen Beiträge die Natur gegenüber den Städten erbringt. Hier soll es um den Beitrag der Natur zu unseren Städten im ökologischen Sinn gehen. Auf der ganzen Welt erleben Städte Temperaturanstiege durch den städtischen Wärmeinsel-Effekt. Dieser Effekt ist der Unterschied zwischen den Temperaturen auf dem Land und in der Stadt. Dieser wird durch eine Veränderung der Energiebilanz in den Städten durch zwei Hauptfaktoren verursacht:
* die thermischen Eigenschaften von Materialien, die in städtischen Gebieten verwendet werden (z.B. Beton, Asphalt), die mehr Wärme speichern,
* die Verringerung des Kühleffekts von Pflanzen (oder natürlicher Infrastruktur) durch Evapotranspiration und Beschattung.
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    Wildtiere in der Stadt und ihre Rechte. (Episode 11)

    Mit Christine Künzli, Juristin und Mitglied der Geschäftsstelle der Stiftung Tier im Recht
    Wenn es um die Rechte von Tieren (in der Stadt) geht, dann ist es nicht ganz einfach, sich einen Überblick zu verschaffen. Um für die Schweiz ganz oben zu beginnen: In der Schweizer Bundesverfassung ist die *Würde der Kreatur*geschützt. Darunter ordnen sich eine ganz Reihe nationaler Gesetz-gebungen wie etwa das Tierschutz- oder das Hundegesetz. Ausserdem hat die Schweiz internationale Abkommen wie etwa zum internationalen Handel mit Tieren unterzeichnet. Wer aber in die Tiefen der Rechte (von Tieren) und die Pflichten (von Menschen ihnen gegenüber) eindringen möchte, wer rausfinden möchte, wo die Schweiz Defizite hat oder zumindest Baustellen, der fährt am besten, wenn er sich dafür eine Reiseführerin sucht. - Ich habe mich bei Christine Künzli, der Stiftung „Tier im Recht“ erkundigt und wir haben uns an einem symbolischen Ort verabredet: in einem Tierpark, in dem viele wilde importierte Tiere in Gehegen, Aquarien oder Käfigen leben, wo sich heimische Wildtiere wie Raben oder Eichhörnchen frei bewegen und Haustiere oft an der Leine ihrer BesitzerInnen spazieren geführt werden. Für jede dieser Kategorien gelten teilweise andere Gesetze und Verordnungen. Keine Bange… Christine Künzli ist eine ausgesprochen gute Reisefüherin!
    Amphibienteich_Horgen

    Naturnahes Wohnen: noch nicht die Regel (Episode 12)

    Mit Manja Van Wezemael, Geschäftsleiterin der Stiftung Natur und Wirtschaft, Christian Fischlin, Immobilienverwalter der Migros Pensionskasse und Lazlo Vörös, Hauswart am Meilibachweg in Horgen.
    Für einmal bin ich in die sogenannte Agglo gefahren, nach Horgen, unweit der Stadt Zürich. Am Meilibachweg steht mit fabelhaftem Blick auf den Zürichsee eine Siedlung der Pensionskasse der Migros, der MPK, die 2008 erbaut wurde. Am Meilibachweg wurde der Aussenraum auf der Grundlage eines Biodiversitätskonzepts der Stiftung Natur und Wirtschaft umgestaltet. Seither gibt es an den Hängen Blumenwiesen, Holzhaufen für die Überwinterung von Igeln, einheimische Hölzer anstatt Neophyten und eine ganz besondere Spezialität, ein Amphibienlaichteich. Denn dieser Streifen Land wird nicht nur von Menschen bewohnt, sondern liegt an einem Korridor für Amphibien hinunter zum See. - Klingt idyllisch? Ja, schon, aber leider gibt es noch viel zu wenige solche Projekte in der Schweiz. Viele, auch manche Baugenossenschafte wollen zwar mehr Biodiversität, doch nur wenige setzen sie in die Tat um. Und dies obwohl klar ist, dass viele Mieter und Mieterinnen gerne naturnah wohnen würden. Woran liegt das? Unter anderem dieser Frage, geht diese Episode nach.
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    Kommentar eines Hörers zur Episode: "Die Schweiz ist grün, vielleicht zu grün. Über Biodiver-sitätstrategien

    Sehr guter Beitrag! Auch Zürich ist schon seit Jahrzehnten daran, die Biodiversität zu fördern. Neben Konzeptenarbeiten mit quantitativen Zielen laufen auch handfeste Aufwertungsmassnahmen auf stadteigenen Flächen. Jährlich werden ein paar Hektaren Grünflächen aufgewertet. Und mit Anreizsystemen werden auch private Grundeigentümer aufgefordert, auf ihren Flächen Massnahmen zu ergreifen. Die Personen, welche für die Pflege der Grünflächen zuständig sind, müssen sich ihrer Aufgabe bewusst sein. Hier ist Weiterbildung ganz zentral. Ich stelle fest, dass in den Städten einiges am Laufen ist. Hoffen wir, dass dies in der Landschaft auch aufgenommen wird. (MR)


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    Der Podcast "Die Natur und die Stadt" profitiert vom Wissen und den Kontakten von Stadtgrün Bern und wird vom Bundesamt für Umwelt (BAFU), von der Burgengemeinde Bern und von der GVB Kulturstiftung unterstützt. Herzlichen Dank dafür.
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